Hinweise für Lehrende

Die Internetpräsenz NetzwerkBildung ermöglicht auf einfachem Weg, Programme im Unterricht zur Problemlösung zu integrieren.

NetzwerkBildung regt die Lernenden an, eigenständig das Programmangebot zu entdecken und experimentell zu erforschen. Sie leistet damit einen Beitrag zur kritischen Medienbildung.

Schülerinnen und Schüler, die in der Schule eingesetzte Software auch zu Hause verfügbar haben, haben einen merklichen Vorteil gegenüber anderen.

Darüber hinaus stellt die Entscheidung einer Schule, welche Software sie unterrichtlich bereitstellt, einen kommerziell und technologiepolitisch brisanten Akt dar.

Wenn eine Schule proprietäre Software einsetzt, hat dies Auswirkungen. Die Schule erzeugt indirekt bei den Lernenden einen erheblichen Anreiz, sich das entsprechende Produkt zu kaufen, oder sie verführt Schülerinnen und Schüler dazu, diese teilweise sehr teuren Produkte "schwarz" zu kopieren und sich damit strafbar zu machen.

Wenn in der Schule proprietäre Software eingesetzt wird, geht damit die Gefahr einher, dass die im Unterricht vermittelte Handlungskompetenz sich außerdem vor allem auf bestimmte Produkte ausrichtet.

Daher sollte solche Software aus prinzipiellen Überlegungen auch dann nicht eingesetzt werden, wenn diese Software kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Schulen sollten nach Möglichkeit Freie Software nutzen, die den Schülerinnen und Schülern ohne Urheberrechtsverletzung kostenlos weitergegeben und auch außerhalb der Schule genutzt werden kann.

Bei der Softwareauswahl wurde freie Software, die für unterschiedliche Betriebssysteme verfügbar ist, bevorzugt. Software, die ein bestimmtes Programm zur Bearbeitung oder Veränderung von Produkten zwingend voraussetzt, wurde nach Möglichkeit nicht in das Projekt aufgenommen.

Software, die überdies ein geschlossenes (proprietäres) Format produziert oder vom Anwender Daten (etwa bei Registrierung) einfordert, fiel ebenfalls durch unser Auswahlraster.